Wissenswertes zu bioidentischen Hormonen

Sie interessieren sich für bioidentische Hormone?

Dann möchten wir Ihnen zunächst erklären, was bioidentische Hormone sind.

Bioidentische Hormone sind synthetische Hormone, deren Basis Yamswurzel und Soja sind.

Aus diesen Pflanzen werden Bestandteile isoliert und chemisch verändert, um ein Ersatzhormon zu erhalten, das die gleiche chemische Struktur wie unser körpereigenes Östrogen hat.

Das Wort „bioidentisch“ ist in diesem Zusammenhang etwas verwirrend, da es mit „natürlich“ überhaupt nichts zu tun hat.

„Die Sicherheit von bioidentischen Hormonen ist nie gründlich untersucht worden. Deswegen haben Ärztinnen und Ärzte wenig Gesichertes in der Hand, um ihre Patientinnen zu ‚natürlichen‘ bioidentischen Hormonen zu beraten“, sagt Maria Beckermann, Gynäkologin.

Haben sie weniger Risiken?

Eine Hormontherapie ohne Risiken gibt es nicht. Bioidentisch hin oder her. Insbesondere das Brustkrebsrisiko ist nach wie vor ernst zu nehmen.

Manche Risiken wie Thrombose und Schlaganfall oder Gebärmutterschleimhautkrebs  lassen sich Studien zufolge möglicherweise durch die Anwendungsart (auf die Haut geben statt einnehmen), verringern.

Beugen sie tatsächlich anderen Krankheiten vor?

Früher dachte man, eine Hormonersatztherapie schütze vor Herz- und Gefässkrankheiten im Alter. Das hat sich nicht bestätigt.

Im Gegenteil: Die Risiken für Schlaganfälle und Lungenembolien steigen. Auch Gallenwegserkrankungen und Inkontinenz nehmen zu. Nur bei drei Krankheiten senkt eine Hormontherapie das Risiko: Darmkrebs, Diabetes und Osteoporose.

Hormontherapie: Ja oder Nein?

Eine Hormontherapie bleibt eine persönliche Entscheidung. Jede Frau sollte so gut aufgeklärt werden, dass sie Leidensdruck gegen Risiken abwägen kann. Stark belastete Frauen, so die Hamburger Hormonspezialistin Dr. Katrin Schaudig könne eine zeitlich begrenzte, gut überwachte Hormonersatztherapie wieder lebens- und arbeitsfähig machen. Es sei jedoch, ergänzt die Gynäkologin Maria Beckermann, der Datenlage nicht angemessen, deren Risiken zu leugnen oder zu verharmlosen. Quelle: Apotheken Umschau

Kritikfähigkeit gegenüber den angebotenen Methoden ist unbedingt notwendig, wenn Frauen ihre Gesundheit erhalten wollen.

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